LA VIE EN ROSE
Eine tragische Aneinanderreihung von immer dunkler werdender Zartbitterschokolade.
Gedankenexperiment: Was machst du, wenn du einsam in einem unbekannten Raum aufwachst und nichts bei dir hast, außer dein Handy. Doch du hast keinen Empfang, keine Erklärungen, keine Ahnung was passiert war. Und dann triffst du auf Menschen, alle haben ein eigenes Leben, eine eigene Vergangenheit, eigene Sorgen, Probleme, Persönlichkeiten. Und was machst du, wenn dann alles einfach aufhört zu sein. Was machst du dann? Wenn die Realität unglaubwürdig wird, wenn Logik unsinnig wird, wenn das Vertraute unverständlich wird? Was machst du dann? Wie gehst du damit um?
„LA VIE EN ROSE“ ist ein Kurzfilm von Robert Emil Tappe. Der Film stellt sich die Frage welchen Wert unsere Präsenz eigentlich hat. Es wird ergründet, warum wir eigentlich hier sind. Diese metaphysischen Fragen werden jedoch nicht beantwortet und hinterlassen den Zuschauenden unbefriedigt mit einem Gefühl der Sinnlosigkeit. Ein Gefühl, welches momentan aktueller als je zuvor ist
(Text: Filia Herden und Robert Tappe)